Harsz. Ein Dorf in Masuren


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Rad

Freizeit

Ausflüge. Rundweg Mauersee und Darginsee

Wir laden Sie ein, vom Ausgangsort Harsz / Schloss Steinort landschaftlich schöne Strecken und viele Sehenswürdigkeiten per Rad, aber auch mit dem Auto zu erkunden.


Verlassen Sie den Ort Harsz in westlicher Richtung. Zur Rechten taucht bald der Schornstein einer stillgelegten Ziegelei auf, ein Richtungsweiser weithin auf den Seen. Weiter an den kleinen Häusern der Kolonie Harsz vorbei.

0,4 km: Brücke, die die Halbinsel mit dem westlichen Ufer verbindet. Hier heisst es für alle Segler Mast legen. Allgemein wird hier von einem der schönsten Ausblicke auf die Masurischen Seen gesprochen.
1,5 km. Schloss Steinort.

Schon immer ein von Sagen und Legenden umwobener Ort, hat hier die Zeit der Stagnation und des Verfalls scheinbar ein Ende. Viele Geschichten über den 600 jährigen Wohnsitz derer von Lehndorff und ihres Großvaters, hat Marion Gräfin Döhnhoff in ihren Erinnerungen beschrieben. Ein adeliger Schelm, der den Figuren in dem Roman von Siegfried Lenz "So zärtlich war Suleyken" in nichts nachsteht. Steinort ist heute wieder ein Ort voller Leben. Das Schloss wird langsam renoviert, der Jachthafen ist einer der größten auf den Masurischen Seen und viele Universitäten des Landes haben hier ihre Boote liegen. Wenn Sie Steinort in westlicher Richtung verlassen, sehen Sie die kleinen Häuser der früheren Landpächter. Nach Verlassen des Ortes steht rechter Hand noch eine der ältesten Eichen der Umgebung.


3,5 km: Hinter Sztynort Male biegen Sie rechts ab und gelangen auf einer alten Kopfsteinpflasterstraße nach Pniewo. 2 km rechts und links der Straße verbergen sich im Mauerwald die Bunker des ehemaligen OKH, die auch besichtigt werden können.

In den Jahren von 1940 bis 1944 wurden etwa 250 Objekte, darunter riesige Luftschutzbunker aus Stahlbeton gebaut. Zeitweilig lebten hier in der Nähe zu Hitlers Führerhauptquartier, der Wolfsschanze, bis zu 1600 Soldaten. Die Anlage wurde Anfang 1945 kampflos und unzerstört verlassen.



0,6 km: Brücke über den Masurischen Kanal. An der Einmündung des Kanals in den Mauersee liegt ein kleiner Campingplatz, der gern von Kanuten und Seglern aufgesucht wird.
Das nie fertig gestellte Teilstück des Masurischen Kanals endet nach 5 km vor der riesigen Schleuse von Leceniewo Gorne. Baubeginn 1911, sollte der Wasserweg einmal die Masurischen Seen mit der Ostsee verbinden. Heute ist der Kanal ein Paradies für Biber, Angler und Kanufahrer.


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1 km: Sie erreichen den Ort Przystan. Rechter Hand folgen sie den Przystan See, ein Teilstück des Mauersee.
1,5 km: Biegen sie rechts ab Richtung Wegorzewo oder besuchen sie noch den Bismarckturm auf dem Teufelsberg.

Links abbiegen, nach 4 km erreichen sie Lesniewo, Fürstenau und fahren durch das Dorf, bis sie auf der Erhöhung des Geländes auf der Straße nach Srokowo, Drengfurt abbiegen. Nach 1 km erreichen Sie den Bismarckturm auf dem Gipfel des 157 m hohen Teufelsberges. Hinter dem Turm, der ziemlich verfallen und von Bäumen zugewachsen ist, haben Sie eine schöne Aussicht auf den Rehsauer See und die Umgebung. Auf diesem schon immer strategischen Punkt errichteten die Einwohner der umliegenden Orte durch Spenden 1906 den Turm. Am Fuß des Hügels steht noch immer eine Gedenktafel. Auf dem Gelände wurden bei Ausgrabungen viele Brandgräber gefunden.

Richtung Wegorzewo (Angerburg).
Biegen Sie rechts in eine kleine Strasse ab, die sie in Richtung Süden nach 2 km durch Felder und Wiesen an den Mauersee führt. Nach 1,3 km erreichen Sie einen schönen Rastplatz auf einem Wiesengelände am See. Ein paar Bänke, eine kleine Hütte mit einem Getränkeverkauf laden zum Verweilen ein. Durch den teilweise urwüchsigen Uferwald, mit immer neuen Aussichten auf den See, führt die Schotterstraße die nächsten Kilometer am See entlang. Nach 3 km verlässt der Weg das Ufer und nach 700 Metern erreichen Sie auf einer Fahrt durch die hügelige Landschaft den Ort Ruska Wies (Reussen) und erreichen nach 2 km Wengozewo.

In Angerburg, (Foto) einst ein Stützpunkt des Deutschen Ordens am Mauersee, sind heute die Reste der Ordensburg von 1335, die im 19. Jahrhundert umgebaut wurde, und die Pfarrkirche zu besichtigen. Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg leider sehr stark zerstört. Angerburg ist die Geburtsstadt des Botanikers Georg Andreas Hellwing (1661), der seinerzeit etwa 450 damals unbekannte masurische Pflanzenarten beschrieb und sich in der Heilkräuterkunde einen Namen machte.
Yachthafen, Touristinformation, gute Einkaufsmöglichkeiten.
Sehenswert: Museum für Volkskunde. Ul. Portowo.

7 km: Brücke über den Durchstich zum Striegel See, der ein Brutgebiet für den hier noch vorkommenden Seeadler ist. Hier ist der Endpunkt für Kanutouren auf der Sapina. Gegenüber der alten Bunkeranlage bekommen Sie beim Fischmeister fangfrischen Fisch.
0,5 km: Ogonki, kleiner Ferienort am Ufer des Swiecaity Sees. Hinter Ogonki verlassen Sie die Straße nach Gizycko (Bildergalerie) und biegen rechts ab. Die kleine Straße führt über Hügel und schlängelt sich durch die Landschaft bis zum Harsz See und dem gleichnamigen Ort. An der Hauptstrasse biegen Sie rechts ab und erreichen nach 1,8 km wieder den Ausgangsort.






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